Curriculum Vita

 

Der Grundstein meiner Entwicklung findet sich in den frühen Jahren meines Lebens. Als Kind zweier Psychologen (FH-Professorin und selbständiger Unternehmensberater) begleitete mich die professionelle Entwicklung anderer Menschen von Anfang an. Kreative Wege der Selbständigmachung und kaufmännisches Denken waren für mich neben Helfen- und Beratenwollen stets eines meiner Charaktermerkmale.

Mein Wunsch, Schauspielerin zu werden und die verschiedenen Perspektiven des Menschseins zu erkunden, zerschlug sich nach einem schweren Unfall mit 19, bei dem mir mein Fuß zur Hälfte amputiert wurde. - Die Liebe zur Kunst bescherte mir allerdings zahlreiche Fortbildungen in Schauspiel, Jazztanz, Percussion, Theaterpädagogik, Gongtherapie, Gestalttherapie, Gesang, Sprechschule, Assemblage und Freiem Malen, sowie Kabaretterfahrung und eine 3jährige Teilnahme in einem A capella-Chor.- Zum Sitzen gezwungen versuchte ich mich in einer einjährigen Ausbildung an einer Modeschule, die ich zwar als zertifizierte Bekleidungsnäherin, nicht aber ausreichend fasziniert abschloss.

Mit meiner Begierde nach Antworten, trat ich als zweite (wie sich zeigte hervorragende) Wahl ins Psychologiestudium ein. Schon zu Studienzeiten verschlang ich die verschiedenen Facetten der angebotenen Wissenschaftszweige. Die sehr streng naturwissenschaftliche Grundausbildung an der Universität Mainz, weiß ich heute noch als Ausbildungsbasis zu schätzen. Gleichzeitig baute ich mit meinem damaligen Lebenspartner einen Teeladen auf, den ich in Konzeption, Einkauf, Dekoration, Verkauf und Buchhaltung drei Monate ausschließlich, dann mehrere Jahre ergänzend führte. Nach dem Grundstudium in Mainz wechselte ich an die Universität Köln, um die sehr praxisnahen Angebote des Hauptstudiums zu nutzen. Ich absolvierte die Grundausbildung zur Gesprächspsychotherapeutin, begann 1993 studienbegleitend meine Ausbildung zur systemisch orientierten Hypnotherapeutin am Milton Erickson Institut Köln, die ich 1998 abschloss. Meine Diplomarbeit schrieb ich über die Wirkweise der Schnitttechnik im Bereich Medienpsychologie, die mich faszinierte und mir zentrale Erkenntnisse zur Reaktionsweise von Menschen vermittelte.

1995 beendete ich mein Studium mit Auszeichnung und machte eine berufsbegleitende fünfjährige Ausbildung zur Verhaltenstherapeutin (Abschluss 2000). Insbesondere mein einjähriges Praktikum in der Psychiatrie und die Arbeit mit „aufgegebenen Fällen“ ließ mich meine Kreativität im Umgang mit Menschen nach den Prinzipien von Systemtheorie und Milton-Erickson ausfeilen. Seit 1997 war ich geschäftsführende Gesellschafterin einer Verkaufsförderungsagentur im Segment Parfum. Die Tatsache, dass wir das Produkt selbst entwickelt und lanciert hatten, förderte stark meinen Kreativitäts- und Abenteuersinn,

2001 verlagerte ich meinen Arbeitsschwerpunkt in die Psychotherapie, was ich jedoch immer wieder mit Seminaren und Supervisionen in der Geschäftswelt (z.b. bei einer deutschen Großbank oder einem deutschen Telekommunikationsunternehmen) verwob. Ich bot neben Einzeltherapien unterschiedliche persönlichkeitsfördernde Gruppenseminare an (Systemaufstellungen, Kreativitätstraining, Kind in uns, Kommunkationstraining, Trauerarbeit u.a.). Bei der Suche nach Entwicklung meiner Kompetenzen fand ich 2001 das Dan-Casriel- Institut, an dem ich zahlreiche Seminare im Bereich der Körperarbeit nach Casriel und verwandten Verfahren belegte. Endlich erlernte ich auch für Patienten, die nicht auf meine bisherigen Verfahren ansprachen, heilsame und extrem wirksame Methoden.

In den Jahren von 2001 bis 2012 widmete ich mich fokussiert der Therapie schwerer Traumatisierungen sowie in frühester Kindheit entstandener Irritationen. Als Verfahren zur Einzelbehandlung lernte ich ergänzend EMDR, somatic experiencing und energetische Psychologie, welche Hypnose, Systemaufstellung und Verhaltentherapie in ihrer Wirkung stützen. Daneben zeigte sich die Integration der Sinnfrage gerade bei unabänderlichen Vorkommnissen als wesentlich. Aus der jahrelangen, immer tiefer wirkenden Anwendung all dieser Verfahren erkannte ich die wesentlichen Wirkfaktoren menschlicher Unterstützung, unabhängig von Fragestellung und Tiefegrad der Irritation. Neben der Bewältigung und Aussöhnung mit dem eigenen Schicksal können Privatpersonen in meinen Gruppenseminaren ihre Identität verfeinern und wesentliche Lebensfertigkeiten zur Blüte bringen.

2017 adoptierten mein Mann und ich unsere Töchter Raissa (5) und Valeria (3).

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PIKL -

Laura Jäckel
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